Die 4 Infotafeln befinden sich beim „Peststöckl“ an der Straße nach St. Georgen – jetzt am Kreisverkehr Nordring, beim „Dietenheimer Bildstöckl“ an der Abzweigung Dantestraße – Dietenheimer Straße, beim Bildstöckl an der Tauferer Straße – Abzweigung Waldebrücke („Schileo-Stöckl“) und beim Bildstöckl an der Reischacher Straße – am Beginn des Aufganges zum Waldfriedhof.
Die Idee hierzu kommt vom Bürgermeister Roland Grießmair und Stadtarchivar Andreas Oberhofer. Die deutschen Texte erstellte der Stadtarchivar, die italienische Übersetzung Marco Pellizzari und die englischen Inhalte ein native teacher. Das Projekt beschäftigt uns vom 03/2018 bis zur offiziellen Übergabe am 26.05.2020 (mit Bürgermeister Roland Grießmair, Stadtarchivar Andreas Oberhofer, Harald Steiner und Pressevertretern). Die Info-Tafeln fertigte die Firma RIA-Druck aus Sand in Taufers an, die modernen Metall-Stelen die Firma Schwärzer aus Gais. Die Kosten für die Infotafeln hat unser Verein übernommen (mit Beitrag der Stadtgemeinde Bruneck).
In die leeren Nischen an der Nord- und Südseite des Brunnens wurden ein Baro- und ein Thermometer angebracht (wie vermutlich vor 120 Jahren). Das alte historische Barometer wurde von Erich Egger geschenkt, das Jugendstil-Thermometer (um 1900) wurde von Harald Steiner im Internet erworben. Die Restaurierung und Putzen des Brunnens und die Anbringung der 2 Messgeräte (hinter schützendem Glas) hat die Firma Armin Zingerle – Restaurierungen aus Percha durchgeführt; der Kiwanis-Club Bruneck hat die Kosten übernommen.
Nach über 1 1/2 jährigen Verzögerungen (Bürokratie, Denkmalamt Bozen …) konnte am 09.09.2019 im Rahmen einer kleinen Feier, mit BM Roland Griessmair, Stadtarchivar Andreas Oberhofer, Kiwanis-Club Bruneck Präsident Philipp Egger und Vertretern unseres Vereins der restaurierte Brunnen der Stadt Bruneck wieder „übergeben“ werden. 4 Printmedien haben darüber berichtet.
Unser Verein (vorallem Walter Messner und Brigitte Viertler) hat sich seit Jahren um die Restaurierung bemüht und immer wieder die Fraktionsverwaltung, als Besitzerin des Grundstücks, daran erinnert. Die Arbeiten der Firmen Pescoller Werkstätten (Restaurierung der Fresken) und Martin Puntel (Maurerarbeiten am Sockel) hat die Fraktion Bruneck organisiert und finanziert. Bei der kleinen Feier anwesend waren: Walter Harpf (früherer Fraktionsvorsteher), Karl Erlacher (aktueller Fraktionsvorsteher), Fraktion Bruneck Mitglieder Roby Schifferegger und Marco Goldwurm, Bürgermeister Roland Grießmair, Stadtarchivar Andreas Oberhofer, Brigitte Viertler und Harald Steiner von unserem Verein und Pressevertreter.
Dieses Projekt wurde als Kooperation zwischen dem „Fotoarchiv Mahl – Dipduck“ (Norbert und Andreas Harpf, vorallem aber Martin Harpf), unserem Stadtarchivar Andreas Oberhofer, unserem Verein für Kultur und Heimatpflege Bruneck (Mitarbeit anläßlich des 70 jährigen Vereinsbestehens: 1947 – 2017) und dem Museumsverein Bruneck durchgeführt. Seit Mitte 2016 fanden monatliche Treffen statt – unser Verein hat sich vorwiegend um die Logistik und den finanziellen Aspekt gekümmert: ca. 14.000.- Euro, durch diverse Beiträge und Sponsoren eingenommen.
Hermann Mahl war seit 1901 Besitzer der Mahl‘schen Buchdruckerei und Herausgeber des „Pusterthaler Botens“. Er war ein begeisterter Hobbyfotograf, und hat, ab Herbst 1907 (4 Monate nach der Weltpräsentation am 10.06.1907 durch die Brüder Lumière in Paris), die ersten Farbfotografien von Bruneck und Umgebung, nach dem sog. Autochrome-Verfahren, angefertigt und in seiner Buchdruckerei vorgestellt. Hermann Mahl kann als der Pionier der Farbfotografie nicht nur im Pustertal, sondern in Südtirol angesehen werden.
Ein schöner Ausstellungskatalog (wo unser Verein auch mitgearbeitet hat) wurde von Martin Harpf und Andreas Oberhofer herausgegeben (600 Exemplare). Im Zentrum der Ausstellung war ein 2 x 2 x 2 m großer, dunkelbrauner Holzkubus, mit Fenstern an den vier Seiten (= die vier Jahreszeiten) mit entsprechenden Autochrom-Folien: sehr suggestiv. Den Kubus hat Andreas Grospitsch von unserem Verein angefertigt.
Die Ausstellung, mit dem Holzkubus und den wunderbaren Autochrome-Farbfotografien war ein sehr großer Publikums- und medialer Erfolg. Auch der Katalog ist sehr gut angekommen.
Die Ausstellung wurde dann vom Februar bis Ende April 2018, im Foyer desBrunecker Rathauses, 1. Stock gezeigt. Danach für 1 Monat in der Brunecker Stadtbibliothek LibriKa, und vom 12. Mai bis 13. Juni 2020 in der Galerie Fotoforum in Bozen.
Berkwaal – Leitenwaal – bronze/eisenzeitliche Siedlung Ganglegg. Mittagessen im Gasthaus „Alte Mühle“ in Schluderns. Danach Besuch des Vinschger Museums von Schluderns (Fundstücke von Ganglegg, Geschichte der Waale, Film über die Schwabenkinder …)
Organisiert von Carlo Sansone: St. Daniel im Gailtal (Kirche), Gurina bei Dellach: kelto-römerzeitliche Siedlung, am obersten Punkt ein rekonstruierter Tempel, kleines hallzeitstattliches Hügelgräberfeld. Spätromanisches Kirchlein St. Helena am Wiesereck, mit wunderschönen Fresken. Mittagessen in Techendorf am Weißensee.
Unsere Obfrau Brigitte Viertler erklärt uns (34 Teilehmer!) die Geschichte der St. Valentinskirche in Greinwalden – mit den schönen Fresken von Friedrich Pacher. (Brigitte hat auch ein Büchlein darüber verfasst). Nach dem Mittagessen beim Jochele führt uns Anton Harrasser, der Altbauer beim Baumaurer durch sein interessantes Hofmuseum.