Diese Kulturexkursion hat großes Interesse geweckt: 27 Personen haben daran teilgenommen. Wir sind mit dem Zug nach Trient gefahren, am Bahnhof haben wir uns mit der Stadtführerin Antonina getroffen.
Zuerst besuchten wir die römische Orpheus-Villa (aus den ersten Jahrzehnten des 1.Jhdt. n.Chr.), die sich außerhalb der Stadtmauern von Tridentum befand. Es handelte sich um die Residenz einer angesehenen und begüterten Familie, wie die Überreste von Mosaikböden, Freskenfragmenten, beheizbaren Räumen und kostbarer Einrichtungsgegenstände bezeugen. Das Highlight ist das herrliche Bodenmosaik in einem großes Saal, das Orpheus mit der Lyra, umgeben von wilden Tieren, zeigt (das sog. Orpheus-Mosaik).
Anschießend besichtigten wir, unter der Piazza Cesare Battisti, Teile des alten römischen Tridentum (1.Jhdt. n. Chr.), das Kaiser Claudius bereits 46 n.Chr. erwähnte. Offiziell heißt es „SASS-Spazio Archeologico sotterraneo del SAS“, letzteres war ein ehemaliges Stadtviertel , welches in den 30er Jahren abgerissen wurde. Tridentum war für die Römer eine strategisch wichtige, fast quadratisch angelegte Stadt, welche im Norden von der Etsch, und an den anderen Seiten von einer Stadtmauer umgeben war. Wir konnten eine gepflasterte Straße, Stücke von Häusern mit Resten von Mosaiken und Handwerksläden bestaunen. Als Abschluß besichtigten wir die Sonderausstellung „Austern und Wein“, welche uns Einblicke in die Ernährung und Eßgewohnheiten der alten Römer bot.
Das gemeinsame, sehr gute, Mittagessen haben wir im romantischen Kellerbereich des Ristorante-Pizzeria „La Grotta“ in der Trientner Altstadt eingenommen. Nachmittags gings dann, mit der Bahn, wieder nach Hause.







